Name: Karen Leicht
Rolle: Embodiment-Mentorin, Trainerin
Herzthema:
Mich bewegt der Moment, in dem jemand aufhört, sich zu erklären oder klein zu machen – und einfach da sein darf. Besonders in meiner Arbeit mit Frauen erlebe ich immer wieder, wie viel Kraft freigesetzt wird, wenn Scham und alte Schutzmuster ihre Macht verlieren, weil der Raum sicher genug ist, um wirklich hinzuschauen und zu fühlen. Nichts berührt mich mehr als zu erleben, wie Frauen wieder weich werden können, weil sie in ihrem Körper einen neuen Zugang zu ihrer Weiblichkeit und Lebendigkeit finden.
Was mich antreibt:
Die Erfahrung, wie Menschen aus alten Überlebensstrategien aussteigen, die sie irgendwann gebraucht haben, aber heute nur noch einengen. Wenn jemand spürt: Ich muss nicht mehr funktionieren, um sicher zu sein. Ich darf fühlen, was ich fühle, und erlaube mich mit allem. Weil ich selbst lange in meinem Kopf gelebt hab und abgeschnitten war von meinem Körper, weiß ich genau, wie befreiend es ist, wenn wieder eine echte Verbindung zu meinem Inneren (und dadurch auch zu anderen) möglich wird.
Wenn ich keine Seminare gebe:
Dann bin ich mit meinem kleinen Sohn und/oder meinem Partner Christian unterwegs, tanze und töne, wenn mir danach ist, verbringe Zeit draußen in der Natur oder tauche in meinen eigenen Körper und Innenwelt ab. Ich bin viel und gern an den unterschiedlichsten Orten, um mit Menschen in Begegnung zu gehen.
Ich glaube daran:
Dass echte Veränderung im Körper passiert, nicht (primär) im Kopf. Dass Sicherheit im Nervensystem die Grundlage für jede tiefere Entwicklung ist. Und dass wir nicht kaputt sind – nur lange nicht gehört wurden, auch nicht von uns selbst.
Mein Credo:
Der Körper lügt nicht. Sicherheit kommt vor Veränderung. Und Räume schaffen, in denen Menschen sich mit allem zeigen dürfen, was sie sind – ohne Urteil, ohne Leistung.
Meine Seminare: Lieber Miteinander

